Männergesangverein „Cäcilia“ von 1863
Am Fest der hl. Cäcilia des Jahres 1863 setzten 19 Männer ihre
Unterschrift unter die „Statuten des Männergesangvereins von
Heimersheim“. Sie legten damit zusammen mit Lehrer Josef Dapper den
Grundstein für einen der ältesten Männerchöre im heutigen
Kreis-Chorverband Ahrweiler.
Neben den sozialen Aufgaben, wie Auftritte bei freudigen und
traurigen Anlässen, bleibt das Kulturelle, die Pflege und Erhaltung
des Liedgutes, Ziel und Zweck der Gemeinschaft. Es ist daher der
Wunsch des Vereins, durch Ausstrahlung seiner gesanglichen
Tätigkeit eine breite Resonanz in allen Schichten der dem
kulturellen Leben verbundenen Bevölkerung zu finden. Insbesondere
wird es stets das Bestreben bleiben, die Jugend für diese hohen
Ideale zu gewinnen, damit eines der schönsten, empfindungsfähigsten
und aussagereichsten Güter unseren Nachkommen erhalten bleibt.
Der Männerchor, der in wenigen Jahren sein 150-jähriges
Vereinsjubiläum feiern kann, ist eine lebendige Schar von Sängern
geblieben, die sich Traditionen verpflichtet fühlt, aber immer für
neue Wege im Chorgesang offen ist. Dafür steht auch die
Verpflichtung der Chorleiterin Ekaterina Londarenko, der es mit
Können und Engagement innerhalb kurzer Zeit gelang, den Chor in
eine modernere musikalische Richtung zu lenken.
Denn, nur wenn es einen Fortschritt gibt, gibt es auch eine
Tradition.
Seien Sie dabei und kommen Sie am Mittwoch zu den Proben:
Männerchor von 19.00 - 20.30 Uhr
Weitere Informationen bei:
Willi Schneider Tel. 02641 8099691
Chorgemeinschaft "Cäcilia"
Im Jahre 1985 waren es mutige Sänger des Männergesangvereins, die
auf Anregung des langjährigen und verdienten Chorleiters,
Musikdirektor Gisbert Stenz, zusammen mit den Sängerinnen des
Mandolinenchores eine Chorgemeinschaft eingingen. In kürzester Zeit
erarbeitete sich dieser gemischte Chor einen guten und
ausgeglichenen Klangkörper. Neben der musikalischen Probenarbeit
wird ein besonderes Augenmerk auf Stimmbildung und Choreographie
gelegt, um Chormusik noch überzeugender und lebendiger darbieten zu
können.
Mit ihrem gesanglichen und choreographischen Vermögen ist die
Chorgemeinschaft heute aus der Musikszene von Heimersheim und
Umgebung nicht mehr wegzudenken.
Zusammen mit der gemeinsamen Chorleiterin Ekaterina Londarenko
setzen sowohl der gemischte Chor als auch der Männerchor in der
Chormusik neue musikalische Akzente.
Seien Sie dabei und kommen Sie am Mittwoch zu den
Proben: Chorgemeinschaft Cäcilia von 20.30 - 22.00 Uhr
Weitere Informationen bei:
Ingeborg Müller Tel. 02641 26139
- Fr.-So. 13.-15.08.10 mittelalterl.Weinfest i.Heimersheim
- Do.-So. 16.-19.09.10 Chorfahrt nach Bamberg,Chorauftritt
i.d.Wallfahrtskirche "Vierzehnheiligen"
- Samstag 20.11.2010 Cäcilienabend u.25jähr.Jubiläumsfeier
d.Chorgemeinschaft
- Sonntag 28.11.2010 Auftritt beim Adventskaffee d.Senioren
- Sonntag 05.12.2010 Auftritt beim Adventssingen des MGV
- Mittwoch 08.12.2010 Nikolausabend Chorgemeinsch.u.MGV
- Freitag 24.12.2010 musik.Mitgestaltung d.Christmette
i.d.Pfarrkirche
Ehrung für fleißigen Probenbesuch: (v.l.) Vorsitzende Inge Müller,
Christian Adams, Chorleiterin Ekatarina
Londarenko, Anneliese Rick, Willi und Irene Schneider, 2.
Vorsitzender Heinrich Hofmann und Karl-Heinz
Kolle. Foto: Vollrath
Stadtzeitung 9.3.2010 zur Generalversamlung 2010
Fleißige Probenteilnehmer wurden belohnt
Generalversammlung der Chorgemeinschaft "Cacilia" Heimersheim
Die Vorsitzende Inge Müller eröffnete am 26. Februar die
Generalversammlung der Chorgemeinschaft "Cacilia" Heimersheim und
begrüßte die 46 Anwesenden. Besonders wurde die Dirigentin
Ekaterina Londarenko willkommen geheißen. Rückblickend auf ein
arbeitsintensives Sängerjahr bedankte sich Inge Müller bei allen
Sängerinnen und Sängern für den Fleiß und den Einsatz. Auch dankte
sie den
Vorstandsmitgliedern der Chorgemeinschaft und des MGV für die gute
Zusammenarbeit. Ein großes Lob sprach sie der Dirigentin für ihre
professionelle und humorvolle Art der Probenarbeit mit dem Chor
aus. Sie habe aus den Sängerinnen und Sängern einen
leistungsstarken Chor geformt.
Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Chormitglieder stellte
Heinrich Hofmann die von ihm erarbeitete Statistik vor. Daraus ging
ein bedeutender Aufwärtstrend der Probenteilnahme hervor. Insgesamt
fanden 43 Proben statt. Als besonders fleißige Probenteilnehmer
konnten sechs Chormitglieder mit einem Präsent belohnt werden. Der
Chor hat zurzeit 66 aktive und 15 inaktive Mitglieder. 22
Neuzugänge konnten 2009 im Chor begrüßt werden. Die Schriftführerin
Ursel Hofmann brachte im Jahresrückblick noch einmal die
absolvierten Auftritte und Aktionen des Chores in Erinnerung,
darunter auch der dreitägige Chorausflug in den Westerwald nach
Marienberge. Einen detaillierten Kassenbericht legte die
Kassiererin Maria Mülligann der Versammlung vor und berichtete von
einer soliden Kassenlage trotz mancher Sonderausgaben.
Hiltrud Schrading, eine der beiden Kassenprüferinnen, bestätigte
eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlassung des
Vorstandes. Im Anschluss wurden die bevorstehenden Termine des
Chores besprochen. Höhepunkt in diesem Jahr wird das große Konzert
der Chorgemeinschaft und des MGV am 8. Juni in der Konzerthalle im
Kurpark von Bad Neuenahr sein.
Für dieses Konzert sind bei beiden Chören die Probenarbeiten in
vollem Gange. Zusätzlich finden noch zwei Probenwochenden statt. Im
August hat das mittelalterliche Weinfest in Heimersheim einen
festen Platz im Terminkalender des Chores. Als Chorausflug in
diesem Jahr ist eine viertägige Fahrt ins Frankenland nach Bamberg
geplant. Vorgesehen ist dabei auch ein Auftritt in der
Wallfahrtskirche
"Vierzehnheiligen" bei Staffelstein. Im November 2010 steht die 25
Jahre- Jubiläumsfeier der Chorgemeinschaft an. Zusammen mit dem MGV
soll die Feier im Rahmen des traditionellen Cäcilienabends in der
Landskroner Festhalle stattfinden. Zum Ende der Versammlung stellte
die Dirigentin das sehr abwechslungsreiche, anspruchsvolle und
unterhaltsame Programm für das große Konzert am 8. Juni vor. Mit
dem Schlusswort der 1. Vorsitzenden und dem Wunsch und der Bitte
auf weiterhin guten Probenbesuch, besonders im Hinblick auf das
Konzert, wurde die Versammlung beendet.
Einige Gedanken zum Konzept und der Entwicklung der Chöre
Diplom-Chorleiterin und
Diplom-Kapellmeisterin
Ekaterina Londarenko
- Unsere Choristen sind keine Profis, sondern engagierte Laien, die
eine verblüffende Gesangsfreude und Eifer an den Tag legen
- Ich lege einen besonderen Augenmerk auf den bewussten Einsatz des
Körpers sowohl als wichtigstes Hilfsmittel zur Steigerung der
gesanglichen Fähigkeiten als auch ein Musikunterstützendes
Darstellungsmittel
- Die Chöre verfügen über eine tolle Anspannung und ein enormes
Energiepotential, das aus den Proben in die Konzertsituation
übertragen wird
- Unsere Stärke ist eine konzentrierte Probenarbeit, bei der auch ein
Witz nicht zu kurz kommt
- Wir sind bemüht, den Zuhörer in den Bann zu ziehen, der auch zum
wichtigen Bestandteil des musikalischen Auftrittsergebnisses wird
- Wir sind experimentierfreudig und haben keine Berührungsängste,
unsere Entdeckungsfreude und Begeisterung für die
unterschiedlichste Stilrichtungen bieten immer neue
Herausforderungen
- Die Qualität ist dabei das oberste Gebot. Man muss die Menschen
zuerst für das Singen begeistern, aber es geht nicht nur um das
Singen schlechthin oder in möglichst großer Zahl, sondern auch um
das Singen auf einem gewissen Niveau
- Nach dem vielversprechenden Debüt unter meiner Leitung ist es zu
hoffen, dass die Chöre sich zu einem neuen Aushängeschild der
hiesigen Kulturszene entwickeln
Ekaterina Londarenko wurde 1972 in Moskau geboren und bekam bereits im Alter von 6
Jahren eine breite musikalische Ausbildung an der Klavierfakultät
der Moskauer Prokofjev-Musikschule, bei G. Dadaschewa. (Abschluß
mit Auszeichnung).
Mit 15 Jahren wurde sie in den Chorleiter-Studiengang der
Musikfachschule beim Moskauer Staatlichen P.I. Tschaikowski –
Konservatorium aufgenommen und absolvierte sowohl den Abschluß der
Musikfachschule als auch 1996 die Diplomprüfung an der Fakultät für
Chordirigenten des Konservatoriums bei Prof. B. Tewlin mit
Auszeichnungen.
Während ihres Studiums konzertierte Ekaterina Londarenko als
Pianistin und Chorsängerin bei zahlreichen Konzerten in Moskau, St
Petersburg und Rybinsk sowie Deutschland, England, Spanien,
Italien, Österreich und der Schweiz.
Als Sängerin, Pianistin, Chor- und Orchesterdirigentin nahm sie an
Moskauer Seminaren von Prof. H. Rilling (Stuttgart) sowie an
Konzerten des Russisch-Amerikanischen Chores und des Gesamtchores
des Chordirigenten Russlands bei Prof. B. Tewlin teil. Zugleich
arbeitete sie als Klavierbegleiterin an der Moskauer
Prokofjev-Musikschule, bei Chören des Konservatoriums und in der
Chordirigenten-klasse sowie als Assistentin des Dirigenten des
Moskauer Chores der Jugend und Studenten von Prof. B. Tewlin.
Von 1996 bis 1999 studierte Ekaterina Londarenko an der Hochschule
für Musik Köln Chorleitung bei Prof. J. Hömberg und
Orchesterleitung bei Prof. M. Luig. Beide Studiengänge wurden mit
Diplomen (beide sehr gut) abgeschlossen.
Seit Beginn ihrer Ausbildung in Köln 1996 wirkte sie bis 1999 in
der Probearbeit des Concert-Chores Concordia 1877 Hürth sowie des
Oratorienchores Brühl als Korrepetitorin und künstlerische
Assistentin des Chorleiters Celso Antunes mit.
Zur Zeit wirkt sie als Sängerin (Mezzo-Sopran/Alt) und
Korrepetitorin bei zahlreichen Solisten und Chören und bei den
Veranstaltungen (Dirigentenforum) des Deutschen Musikrates mit.
Von 1999 bis 2006 leitete sie den Gesangverein „Liederkranz“
Bonn-Lengsdorf 1862/1876 e.V.
Im Jahre 2006 war sie Pianistin im Bad Neuenahrer Kurorchester
„Ungarisches Quintett“ (Leitung Ede Szabo).
Den MGV Concordia Niederbachem 1922 e.V. leitet Ekaterina
Londarenko seit 2001.